Hey Warhorse Studios! Meinung/ Feedback/Wünsche

#1

Nachdem ich nun ein neues Spiel begonnen habe und auch einiges ausgetestet habe gibt es ein paar Dinge die ich mal ansprechen möchte.

1.Das Spiel scheint einem oft irgendwie Illegale Handlungen aufzwingen zu wollen. (Welche ja auch Konsequenzen haben.)
Was wenn man das nicht will? Der Illegale Weg sollte grundsätzlich nur eine weitere Option sein um Quests zu lösen. Anmerkung: Oder will WH uns vermitteln dass Heinrich gleichzeitig ein kriminieller sowie ehrenhafter Kerl ist?

  • Die Questreihe um Müller Peschek gibt einen soweit ich weiss nur illegale Aufgaben. Wäre besser wenn man einige Quests auch legal lösen könnte oder beispielsweise auch alternative Aufgaben erhalten kann wenn man ihm sagt das man keine krummen Sachen machen will.
  • Sachen von Kunesch “zurückstehlen”. In diesem Fall sollte das ganze nicht gleich wie normaler Diebstahl gelten.
  • Talmberger Rüstung stehlen und aus Talmberg entkommen. Der Illegale Weg wird einem hier auch als einziges vorgeschlagen ohne von den NPCs eine Warnung zu erhalten dass man damit ein Verbrechen begeht. Irgendwie ist diese Quest eine der schlechtesten überhaupt! Hat man eine Rüstung geklaut erkennt einem die Torwache trotzdem was auch logisch ist weil man einen offenen Helm trägt wo man das Gesicht erkennt und nicht mal vermummt ist. Und soviele Leute gibt es da auch nicht dass die Wache nicht merken müsste das der nicht zu den eigenen Männern gehört. Hinzukommt dass das Lockpicking auf der Konsole trotz des Updates in diesem Spiel immer noch grauenhaft ist. Die 2 Sticks gleichzeitig bewegen ist furchtbar! Wieso kann das Lockpicking nicht etwas mehr wie in Fallout 4 sein? Oder warum kann man nicht auch alternativ Schlüssel stehlen etc um die Truhen öffnen zu können? Somit kommt gleich noch hinzu dass man stehlen ERST bei Müller Peschek lernt! Die Alternative ist also sich entweder erwischen zu lassen oder von der Brücke zu springen. (was sich speziell mit dem Pferd nicht wirklich richtig anfühlt). Irgendwie fehlt eine Zwischenlösung die sich gut anfühlt.

2. Viele Dinge werden nicht mal angemerkt! So als könne man nichts dagegen tun und man müsse die Qeust erfüllen so wie es im Questlog steht.

  • Theresa wird angegriffen.
    “Quest” ist Leicht zu übersehen und wird nicht einmal irgendwie angesprochen sondern nur wenn man ihr hilft erhält man “Aufgabe abgeschlossen” Heinrich könnte ja wenigstens anmerken dass Theresa in Schwierigkeiten steckt und er vielleicht versuchen könnte die Kumanen abzulenken!
  • Aus Talmberg entkommen
    Auch hier könnte Heinrich wenigstens anmerken dass er bei “dieser” Stelle einfach entkommen könnte! Es gibt keinerlei Hinweis darauf wie man die Quest ohne Talmberger Rüstung lösen könnte!
  • Man weiss nie ob vor einem Gegner sind und was passiert wenn man diesen zu nahe kommt.
    In der Rotschopf Quest bin ich z.B. öfter auf Gruppen gestossen. Entweder sind mehrere Banditen auf dem Weg gewesen oder Banditen die sich mit Kumanen bekämpft haben. Man hat keine Ahnung ob sich Verbündete mit Feinden bekämpfen oder ob man angegriffen wird wenn man sich einer unbekannten Gruppe nähert. Auch hier wäre nützlich wenn Heinrich sich irgendwie bemerkbar machen würde in dem er sagt er muss vorsichtig sein oderso. In der Rotschopf Quest wird man ausserdem je nachdem was man sagt von den Banditen (die man erledigen soll) angegriffen. Hier sind die Auswirkungen der Antwortmöglichkeiten nicht sonderlich offensichtlich und die Chance auf Heimlichkeit wird einem dann auch genommen weil es keinerlei Hinweis darauf gibt dass dies die Banditen sein könnten. In der Quest Jagdfieber könnte er beispielsweise sagen ich muss aufpassen dort sind Kumanen. (hier weiss man auch nicht dass man angreifen kann oder Hans ohne Angriff befreien kann)

3. Wie hat sich Wahrhorse Studios denn gedacht mit größeren Gruppen von Feinden umzugehen?
Ich spreche Beispielsweise von Banditencamps die man als Aktivitäten von Bernard erhält. War es im Mittelalter üblich dass 3 oder mehr Mann gleichzeitig auf einen losgegangen sind?! Auf dem Schlachtfeld denke ich war dass eine andere Sache dass jeder gegen jeden los ist. Aber zum Thema Banditencamp etc stelle ich mir die Frage ob das so richtig ist wenn sich einer allein 3 oder mehr Banditen stellt, oder ob man nicht irgendwie Hilfe geholt hätte wenn er ein Lager usw. entdeckt hätte um das Kräfteverhältnis etwas auszugleichen? Und wären wirklich mehr als 2 Mann auf einen gleichzeitig losgegangen? Scheint mir übertrieben zu sein und selbst für Banditen müsste man ja eine große Bedrohung darstellen wenn sich 2 Banditen einem Gegner allein nicht gewachsen fühlen! (In einem Spiel wie the Witcher fühlt sich das hingegen realistischer an gegen mehrere Gegner gleichzeitig zu kämpfen bzw. liegt das wohl an der 3rd Person Ansicht weil man wie im richtigen Leben mehr Kontrolle über das Umfeld hat. Wäre KingdomeCome ein VR Spiel sähe das ganze schon wieder anders aus!)

Klar stellen im späteren Spiel einige Feinde nicht mehr eine so große Bedrohung dar wenn man gut geskillt und ausgerüstet ist, aber dennoch…

4. Looten und Gestohlene Gegenstände
Ein wie ich finde großes Problem in jedem Spiel ist das looten. Einerseits würde jeden Gegner zu looten und alle Gegenstände zu nehmen Profit einbringen und man wäre ja dumm einen Geschenkten Gaul ins Maul zu sehen. Eine bessere Lösung fände ich jedoch wenn man von toten Gegnern keine getragene Rüstung looten könnte sondern nur andere Wertvolle Gegenstände. Alternativ wäre es auch wieder eine gute Möglichkeit das Sammeln von Gegenständen zu limitieren indem man bei sich selbst nur Gegenstände bei sich tragen kann die man trägt sowie nur ein paar KG für andere Objekte. Alles andere würde direkt im Pferd verstaut werden, jedoch sollte auch das Pferd nur beispielsweise je ein Waffen sowie Rüstungstyp tragen können bzw. 2 von Leichter Kleidung. Somit müsste man wenn man etwas besseres findet als man trägt zuerst alles in einer Truhe verstauen, verkaufen oder austauschen. Das Ausrüsten/Verkaufen sollte jedoch auch direkt vom Pferd möglich sein. Zum Thema gestohlene Gegenstände sollten jedoch keine geplünderten Gegenstände zählen sondern tatsächlich nur jene die man durch Diebstahl erbeutet hat. Jedoch sollte nur Ausrüstung heisse Ware sein da nur diese einen Wiedererkennungswert besitzen. Nahrung und Groschen sollten daher nicht als Diebesgut erkannt werden!

5. Ausbeute von Tieren/Quest Jagdfieber
In der Quest Jagdfieber sollte man ja soviele Hasen wie möglich erlegen. Hier hat man schnell sehr viel Fleisch da ein Hase unrealistisch viele Einheiten abwirft! Warum bekommt man nicht NUR 1 Einheit Fleisch von einem Hasen? Man hat dadurch auch sehr schnell seine Tragekapazität überschritten!

6. Man wird etwas durchs Spiel gehetzt bzw. bekommt man den Eindruck das man unter Zeitdruck steht!
Wie bereits erwähnt hat man bei der Hasenjagd schnell die Tragekapazität überschritten und man hat nicht mal Zeit für eine Verschnaufpause weil nach der Befreiung von Hans bereits die nächste Quest startet. Man findet nicht mal die Zeit das Fleisch zu verkaufen. Zwischenzeitlich hätte bei den Hauptquest GENERELL einfach eine Ruhephase eingelegt werden sollen, weil es sich anfühlt als ist man ständig unter Zeitdruck. (Zum Beispiel auf der Suche nach Rotschopf-Die Suche allein fühlt sich schon an als müsse man ihn schnellstmöglich finden) Das hätte alles etwas besser gelöst werden können! Zwischenzeitlich hätte es heissen können dass man nun Zeit hat um andere Dinge zu erledigen…

#2

Es gibt ein paar Punkte, die mich beim Spiel ebenfalls stören, aber das sind im Grunde nur Kleinigkeiten. Im großen und ganzen bin ich mit Kingdome Come sehr zufrieden und hätte mich gefreut, wenn man Heinrichs Geschichte weitererzählt hätte. Meiner Ansicht nach machen die Entwickler einen großen Fehler KCD nicht fortzusetzen. Es hätte das Potenzial zu einem Kultspiel wie die Gothicreihe. Leider aber hatten auch die Entwickler von Gothic nicht den richtigen Instinkt, dass man bei einer großen Beliebtheit eines Spiels dieses unbedingt fortsetzen muss. WH macht jetzt den gleichen Fehler. Sie wollen was Neues machen und werden damit sehr wahrscheinlich auf die Nase fallen.

Nun möchte ich mich zu deiner Kritik äußern.

  1. Ich sehe nicht, dass einem das Spiel illegale Handlungen aufzwingt. Man muss ja nicht jede Quest annehmen. Abgesehen davon kann man bei Peschek auch eine Wettquest machen, wenn man das DLC mit Hans Liebesabenteuer installiert hat. Heinrichs Charakter erscheint mir gar nicht so widersprüchlich. Es könnte schon sein, dass WH uns mit Heinrich einen Charakter vorstellen möchte, der sowohl ehrenhafte wie auch kriminelle Züge hat, was ich ehrlich und realitisch finde. Einseitige schwarz-weiß Charktere, wie man sie aus anderen Spielen kennt, wird man im echten Leben nur selten finden.
  2. Wenn mir eine Quest nicht zusagt, führe ich sie einfach nicht fort. Sie stehen zwar weiter im Questlog, aber das ist dann halt so. Ich finde es auch gut, dass man Quests übersehen oder vermasseln kann. Dann lohnt es sich das Game nochmal zu spielen. Und bei den Gegnern finde ich es sehr gut, dass man nicht sofort erkennt, mit wem man es zu tun hat. So bleibt jede Begegnung spannend.
  3. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass du noch eine romantische Vorstellung vom Mittelalter und von Rittern hast. “Ritterliches Betragen” gab es (wenn überhaupt) nur bei Turnieren. Auf dem Schlachtfeld nutzte man, wie in jeder Epoche, schamlos jeden Vorteil um seinen Gegner zu besiegen. Überhaupt waren die Ritter gar nicht so edel und gut, wie sie beschrieben wurden. Sie waren keine uneigennützige Helden, noch haben sie die Armen beschützt sondern waren Krieger im Dienste ihres Fürsten, die u.a. die Bauern überwachten, dass diese ihre Abgaben entrichten und wenn sie nicht zahlten, die Abgaben sich gewaltsam nahmen.
  4. Gerade dass man den Gegnern ihre Rüstungen nehmen kann, ist doch sehr realistisch. Außerdem ist es eine gute Einnahmequelle. Ich würde das nicht missen wollen. Das Tragen von Gegenständen aber noch mehr zu limitieren, würde den Spielspaß reduzieren. Das erwähnst du ja auch selbst in Punkt 6 bei der Hasenjagd. Es gibt nur paar Quests wo man etwas gehetzt wird. Die meisten Aufgaben kann man auch später machen.
#3

Ich finde ,das mit den Banditenlagern hätte man so lösen können,das man sie nur auskundschaften muss. Wenn man dies gemacht hat,müsste man zurück und man bekommt,je nachdem wie viele Banditen man gesehen hat,ein paar Mann an seine Seite gestellt,um das Lager zu zerschlagen.
Das man nicht gleich sieht,ob Freund ,oder Feind,finde ich ganz gut. Man weiss halt nicht sofort,wie einem die Leute gesinnt sind.
Mit dem Loot,bin ich auch der Meinung,das man anstatt viele Rüsstungen und Waffen,mehr andere Sachen findet. Man sollte nur die Rüsstung die man an hat und ,wenn man ein Pferd hat,eine weitere mitnehmen können. Das gleiche gilt für grosse Waffen.
Aber wenn ich es richtig verstanden habe,ist KCD eh bald vorbei(was ich sehr sehr schade finde) und es wird wohl nichts Grösseres mehr überarbeitet.

#4

Gut, das hätte man bei ein paar Lagern so machen können um Abwechslung ins Spiel zu bringen. Ich hätte mir jedenfalls noch gewünscht, dass Pribyslawitz, während und nach dem Ausbau, von Räubern angegriffen wird, die man mit der eigenen Wachmannschaft bekämpfen muss. Aber leider wird nicht mehr am Spiel gearbeitet. Die einzige Hoffnung, die ich noch habe ist, dass man mit dem angekündigten Modding Tool viel verändern kann. Schauen wir mal.

#5

Das sehe ich z.B völlig anders. Mich nerven Spiele wo man beim NPC eine Rüstung/Waffe sieht, aber nach dem Kampf nur lausige 5 Taler findet. Diesen Ansatz verfolgen viele (alle anderen?) Spiele,… Elex, Witcher usw. Wenn der Gegner Ausrüstung hat soll man die auch mitnehmen können. Sie darf ruhig beschädigt sein und Rüstung soll ruhig erst beim Schmid an den eigenen Körper angepasst werden müssen, aber grundsätzlich will ich das Zeug(mitnehmen können)! :slight_smile:
Das ist ein Punkt den ich beim DLC Band of Bastards nicht(!!!) mag,… das die ganzen tollen “Kostüme” der Bastards nicht lootbar sind. Sollte WH das im nächsten Spiel allgemein so handhaben, würde WH sich (für mich) leider in die falsche Richtung entwickeln.

Die Spieler wollen gewisse “Komfort” Funktionen haben.(Du ja auch - Handel direkt vom Pferd)
Dabei hat aber jeder seine eigene Vorstellung wie es auszusehen hat.
Ich könnte mir zum Beispiel einen “realistischen” Ansatz vorstellen.
Das Pferd soll nur dann zusätzlich was tragen können wenn es entsprechende Satteltaschen hat. Ohne Sattel(taschen) gar keine (Lager-)Kapazität.
Allgemein eine viel geringere “Zuladung”, die sich aus Reitergewicht(mit Ausrüstung) und Satteltascheninhalt zusammensetzt.
Grundsätzlich auch keine “magischen” Funktionen. Man kann Gegenstände nur dann zum Pferd verlagern wenn es unmittelbar nebenbei steht (sagen wir 5m Umkreis). Sollte es so Nahe sein, könnte man das Pferdeinventar zum eigenen Inventar dazudocken und beim Händler direkt verkaufen. :slight_smile:
(Also kein Transfer durch Wände und über die halbe Welt.)
In diesen Zuge würde ich auch kein “Wurmloch” zwischen den einzelnen eigenen Truhen “erlauben”. Jede Truhe steht nur für sich selber. Und schon wird Loot(ing) ganz schön aufwendig… :smile:
(Ich habe einen kompletten Spieldurchlauf man so gespielt- kein eigenes Pferd(kein Inventar) und nichts in die Kisten…da wird man nicht reich!)
Ein guter Ansatz ist wenn die siegreichen NPC die Toten selber looten. (Zumindest heben sie herumliegende Waffen auf!)
Sie sollten aber auch die wertvollen Sachen aus dem Inventar mitnehmen (Geld, Gold usw.). Nur wenn man ich dann um die “Sieger” kümmert sollte man das gute Loot bekommen. Nur abwarten und alles abstauben ist zu einfach! :wink:

Wie gesagt es gibt viele Möglichkeiten und nicht jeder würde so einen Ansatz gerne Spielen…

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#6

Naja und wie realistisch ist das? Hat man im Mittelalter den getöteten Gegnern die Rüstung und all Ihre Kleidung ausgezogen um sie selbst zu verwenden oder zu verkaufen? Naja wenn man ein Leichenfledderer war der das Plündern zum Beruf gemacht hat mag schon sein! Aber Soldaten wozu ich auch den Protagonisten wegen der Haupthandlung zähle denke ich nicht dass die sich bis auf Wertgegenstände von den Leichen bedient haben. Stell dir vor du reitest mit dem Pferd und triffst auf 2 Banditen die man killt und dann zieht man sie bis auf die Unterwäsche aus packt alles IRGENDWIE aufs Pferd schaut ob es Rüstung gibt die Besser als die Eigene ist und verkauft den Rest um soviel Profit wie möglich zu erhalten. Hört sich für mich nicht sonderlich Relaitätsnah an. Ausnahme ist vielleicht mal ein Schwert das besonders durch die Handwerkskunst hervorsticht… Kleinere Wertgegenstände usw waren da auch handlicher in Satteltaschen zu verstauen. Alles einpacken was nicht niet und Nagelfest ist und dann zu verkaufen, mag zwar in Spielen üblich sein ob das beispielsweise im Mittelalter aber so gehandhabt wurde wage ich zu bezweifeln. Natürlich wollen manche spiele realistischer sein als andere aber manche Mechaniken halte ich einfach für überholt und veraltet! Ich finde es in spielen generell dämlich wenn man alles einstecken kann und nur am suchen und sammeln ist! Das hält eigentlich vom eigentlichen Spiel auf und ist unnötig. Man könnte sich auch grundsätzlich sparen das man Gegner manuell looten muss weil das im Endeffekt nur eine stupide Tätigkeit ist was die Spielzeit streckt. Wenn man ein Spiel haben will wo man nur am Sammeln ist dann ist Minecraft das Spiel das man haben möchte! Wer bitte schön hat spass daran Gegner und die Gegend nach wertvollem durchzusuchen usw? Man ist halt einfach nichts anderes gewohnt weil das Spielprinzipe waren die sich gehalten haben. Man könnte gewisse Dinge jedoch weglassen oder anders machen um mehr Zeit für ander Dinge mehr Zeit zu haben die mehr Spaß machen. Das ist dasselbe wie stumpfsinnige Quests wo es heisst Gehe zu Punkt A und hole soviele X und bringe diese zurück. Dragon Age Inquisition oder Assassins Creed zb sind die besten Negativ Beispiele wo man nur von einem Punkt zum anderen geschickt wird…Auch The Witcher hätte sich das aufzeigen von Schätzen auf der Karte sparen können. (Noch dazu soviele nur um die Karte zu füllen) Fände es besser wenn man allein durch das Abschließen der Quests dementsprechend tolle Sachen erhält oder nur von Bossen besondere Gegenstände erhält bzw. sich dann durch seltene Materialien spezielle Rüstungen beim Schmied anfertigen zu lassen. Das sind halt alles Openworld Krankheiten die sich über die Jahre etabliert haben und die Entwickler denken das es ein Erfolgsrezept ist oder sie einfach keinen Plan haben wie man vieles einfach besser machen könnte. In vielen Spielen ist es ja einfach so dass man zuerest alle anderen Räume absucht um immer bessere Gegenstände zu erhalten bevor man den Weg geht wo man hin muss. Etwas mehr Linearität oder selber den richtigen Weg finden um voranzukommen wäre doch spannender anstatt von vornherein zu wissen wo man lang muss jedoch zuerst alles andere abrgrast um zu looten.

Beim Punkt mit den Satteltaschen da Stimme ich dir vollkommen zu.
Naja Realismus ist gut und schön man muss es aber nicht gleich übertreiben. Und wenn schon 5m neben dem Pferd stehen zu müssenwie du schreibst dann kann man gleich per Butten das Pferd anklicken um ins Inventar des Pferdes zuzugreifen was noch realistischer und genauso sinnvoll wäre.
Aber was ich mit vom Pferd direkt an Händler verkaufen gemeint habe ist folgendes: Du gehst zum Händler und kannst dem Händler jedoch die Gegensände die im Inventar des Pferdes sind direkt verkaufen anstatt sie vorher ins Charakter Inventar verschieben zu müssen. Das ist nämlich meiner Meinung ebenso eine unnütze Funktion! Kannst dir das ganze ja auch so vorstellen dass du zum Händler gehst und ihm sagst er soll mit dir kommen da du beim Pferd Dinge hast Die du verkaufen willst und er sie mal anschauen soll. Gewisse Funktionen kosten halt einfach nur Zeit und sind unpraktisch-und gerade da es ja trotzdem noch ein Spiel ist muss es nicht gleich so realitätsnah sein dass du vom Pferd extra ins Charakter Inventar verschieben musst bzw. gibt es in der Realität ja auch kein Inventar: NEIN DU nimmst die Sachen in die Hand oder in eine Tasche und trägst sie hin. Bei Einem VR Spiel kann man sowas dann wieder machen. : ) Für mich ist es dasselbe wenn du im Charakter Menü diverse Items hast wo man sich mal vorstellen muss wie seltsam es wäre all die Sachen irgendwo an deinem Körper mitzutragen. Es ist doch realistischer das meiste beim Pferd zu verstauen und man vom Pferd drauf zugriff hat. Wenn man also das Menü aufmacht und man hat Zugriff auf das Inventar was das Pferd trägt finde ich es nicht weniger unrealistisch. Den Teil dass du selbst zum Pferd gehst und sie von dort nimmst kann man sich ja einfach denken. Dafür muss man nicht extra im Spiel zum Pferd laufen! Es sei denn es ist so realistisch gewollt dass man das Pferd anklicken muss um aufs Inventar zuzugreifen. Kurz zusammengefasst ist manches einfach Vorstellungskraft wo halt im Spiel Handlungen abgekürzt werden um mehr Wert aufs Spielen zu legen und nicht aufs Arbeiten bzw das Leben zu simulieren! Will man wirklich einen Simulator (was kein Spiel mehr ist) der einen das Leben simuliert anstatt selbst zu leben? Und stellt euch mal vor wieviel mehr Zeit man plötzlich hat wenn man unwichtige Dinge wie Looting und die Welt abzusuchen weglässt bzw. ändert! So einiges in Spielen ist einfach oft nur vergeudete Zeit die man auch besser hätte nutzen können.

Ich bin jedenfalls der Meinung wenn es Spiele geben würde die ENDLICH MAL vieles anders machen, würde dass schon gut ankommen! MEHR QUALTITÄT STATT QUANTITÄT. Mehr Dinge ins Spiel die WIRKLICH Spaß machen und Sachen raus die im Endeffekt nur langweilige Zeitfresser sind! Wenn es mal Spiele geben würde die vormachen wie es richtig und anders geht würde sich sowas mit der Zeit auch sicher durchsetzen anstatt an OLD SCHOOL Elementen festzuhalten. Das schlimme ist oft auch das wenn ich zb. die Final Fantasy Reihe betrachte GUTE Old School Elemente entfernt werden wie z.b das Rundenbasierte Kampsystem was durchaus noch vielen Menschen Spaß machen würde und diese durch langweiliges Kampfsystem ersetzt wird wie bei Final Fantasy 15. (Final Fantasy 13 Lightning Returns beispielsweise war vom Kampfsystem spielerisch definitiv besser als das des neuen 15er Teils. Wobei 13-1+2 total Schlecht waren! wenn sie beim Kampfsystem der Demo von FF15 geblieben wären, wäre es nicht so ein langweiliges Stupides Kampfsystem geworden)

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