Meine Meinung über das Spiel


#43

Glaubst du jetzt ernsthaft ich werd dir jedes Spiel aufzählen das ich in 10 Jahren gezockt habe ? Und nein sowas hab ich noch nicht erlebt dass die Bugs soviel Einfluss nehmen dass man die Quests nicht mal ordentlich abschließen kann. In so einen außmas. Ich musste kingdom comes deliverance eine Zeit auf die Seite legen da es unspielbar war aufgrund der Bugs ! Also was willst du jetzt mit deiner Aussage bewirken ? Das ist eine tatsache


#44

Eh aber wäre jetzt schon interessant gewesen nicht erst mit einem Dlc wo man das Spiel so gut wie komplett schon gespielt hat ; ) Danach das spiel nur wegen des Dlc paar Std wieder zu starten, ist auch nicht das wahre.


#45

Gut dass mit der Verstärkung rufen wie er das machen soll ist, ist ein gutes Argument. Irgendwie wäre das sicher machbar. Eine taube, eine Wache, einen Boten, ect. Dafür würde es sicher eine Lösung geben : )


#46

Find ich cool von dir dass du dir die Zeit genommen hast um die korrekte historische Darstellung zu erklären. Ich respektiere dass wie sie es gemacht habe und echt toll wenn es historisch korrekt ist. Jedoch schnellreise per Schiff in ein anderes kleines Gebiet wo ein weiterer burgkomplex ist wie zb eine räuberfestung od kumanenfestung. Od eben eine weitere stadt. Das würden der Atmosphäre noch eins drauf setzen


#47

wurde im spiel 2x von einem ritter zum duell gefordert.
ja turniere fehlen aber wozu, wenn dann brauchts einen geschichtlichen zusammenhang, gabs zu der zeit überhaupt noch ritterturniere?
das pferderennen gabs :slight_smile:
zu der zeit gabs wenig menschen pest, krieg hat immerwieder ganze landstriche hingerafft, geht mal heute übers land, übervfelder, man triff auch nur selten menschen, tiere sieht man auch fast nie, vielleicht mal einen feldhasen, aber rotwild ist sehr scheu und zeigt sich kaum dem menschen. bären sieht man fast nie
sowohl witcher3 als auch skyrim sind andere spiele, schon der kampfmodus ist völlig unreal.
kcd hatte anfangsschwierigkeiten ist aber einer der realistischen spiele die ich kenne


#48

Das hat andere Gründe. Welche vom heutigen Adel-Elite konstruiert sind!
Wenn man es nach deren Worten nimmt, sind wa viel zu viele^^ (und auch Statistiken, Studien etc.) Obwohl Ich glaube, dass es nur die ausbeute ist! Wir haben warnungen von Krankheiten usw., und das nur wegen Massentierhaltung und deren Ausscheidungen und ratlosigkiet wohin das alles soll. (Sickert in Grundwasser, hoher Nitaratanteil = salzgehalt erhöhung)


#49

Äh…:thinking:???


#50

Zum Thema “Ritter” vielleicht noch ein Nachtrag: Es ist durchaus realistisch, dass da nicht 100 Ritter umherlaufen. Ritter waren adlige Herren der niedrigsten Stufe. Ganz, ganz früher, also im Frühmittelalter, waren sie Krieger des Königs, später aber, als alles mehr und mehr “bürokratisiert” wurde, waren es adlige Herren, die eigentlich keinen Finger krumm gemacht haben. Die hatten ihre Ländereien, ihre Burgen und ihre Dienerschaft und Untertanen. Also den ganzen Tag herumreiten und kämpfen war nicht drin. Die saßen auf ihrer Burg und haben ihr Land regiert. Selbst in Kriegen war es unüblich, dass die Ritter auch gekämpft haben, schon alleine weil sie nicht mehr die Krieger des Königs waren, sondern oft anderen Herren unterstellt waren (Fürsten des Reiches). Oder sie waren reichsunmittelbar, also dem König/Kaiser unterstellt (Reichsritterschaft) und hatten damit bestimmte Privilegien. Der Titel “Ritter” war zu dem Zeitpunkt eigentlich schon rein zeremoniell zu verstehen (so wie auch Herzöge nicht mehr die Heeresführer des Königs waren, wie es urprünglich der Fall war). Die eigentlichen Soldaten waren Söldner oder Untergebene des Adels, die zu Soldaten ausgebildet wurden. In späteren Zeiten war nicht einmal mehr das der Fall; da hat man einfach fremde Heere/Söldner angeworben, etwa im 30-Jährigen Krieg. Das war dann in den sogenannten Reichsmatrikeln festgelegt.
Dass man also keinen einzigen Ritter umherreiten sieht, ist nur richtig so.

Dass/warum man als Heinrich keine Befehlsgewalt hat, wurde ja schon erklärt. Dennoch würde ich zustimmen, dass es eigentlich Sinn machen würde, wenn Heinrich die Möglichkeit hätte, ein paar Soldaten mitzunehmen, also um Hilfe zu bitten. Oder dass die adligen Herren ihm Soldaten mitgeben und ihn nicht überall allein hinschicken. “Du musst diese super schwierige und riskante Aufgabe erledigen, hier, ich gebe dir 5 meiner besten Männer mit” - oder so ähnlich.

Zum Thema “Städte”: Ciceros Kommentar dazu ist nicht ganz richtig. Im Mittelalter wurden Städte zwar erst gegründet und Großstädte wie das heutige Berlin gab es noch nicht, das ist korrekt. Aber die Stadtgründungen erfolgten im Hochmittelalter, sodass es um 1200 herum bereits erste “Großstädte” gab, wie etwa Köln und Prag. Die Städte um 1400 herum waren bereits so groß und selbstbewusst, dass sie sich offen gegen Adel und Krone positionierten, Kriege führten und zu “Freien und Reichsstädten” erhoben wurden. Das gilt natürlich besonders für Städte mit florierendem Handel, etwa Hansestädte (wie Bremen, Hamburg, Lübeck) und Städte an wichtigen Handelswegen (z. B. Speyer, Köln, Worms). Dass in der ganzen Region die größten Städte (Rattay) wie kleine Dörfchen aussehen, ist sicherlich historisch nicht ganz akkurat. Natürlich gab es die großen Städte nicht wie Sand am Meer, und Rattay war auch nicht das Ruhrgebiet, aber Städte zu der Zeit waren extrem dicht besiedelt. Es reihte sich Haus an Haus und große Höfe und Gärten gab es sicherlich nicht (mehr). Da muss man sich nur alte Stadtpläne anschauen, die wir auch aus dem Mittelalter bzw. der Frühen Neuzeit haben, um zu sehen, wie eng und dicht alles war.

Burgen waren Adelssitze. Man weiß heute eigentlich nicht mehr ganz genau, wozu Burgen ursprünglich dienten, aber Burgen sind eben keine Städte. Es gab zwar auch wirtschaftliche Gebäude, die man eben so brauchte (etwa Ställe, Küche, Schmiede, Steinmetze, Bäcker), und außerhalb waren Höfe mit Feldern gelegen, um die Burg zu versorgen, aber eine Stadt war es nicht, da es sich um den Sitz eines Adligen handelte (nicht nur Ritter lebten auf Burgen, jeder Adlige tat das - zumindest bis man anfing, prunkvolle Schlösser zu bauen). Hier hat Cicero also recht, aber Rattay wirkt auf mich fast wie eine größere Burganlage und weniger wie eine Stadt. Sigismunds Heer hätte eigentlich keine Probleme gehabt, Rattay einzunehmen, vor allem da es keine Höfe in der Umgebung gibt und die Stadt offensichtlich vom Handel allein lebt (das soll sarkastisch sein, denn auch Städte brauchten Höfe und Felder, um zu überleben).

Die Dörfer, andererseits, sind schon fast wieder zu groß. Einige Orte haben mehrere Fleischer und Bäcker und Wirtshäuser, und sind von dieser Dimension aus gesehen eher Städte. Dörfer, wenn es keine Reichsdörfer waren, waren wirklich nur klein. Wenn man heute ins Paderborner Land oder ins Münsterland schaut und einen Blick auf die ganzen kleinen Dörfchen und Siedlungen wirft, bekommt man einen Eindruck davon, wie ein mittelalterliches Dorf eigentlich ausgesehen hat.

Ich glaube, KCD war sich nicht mit den Dimensionen im Klaren. Städte zu klein, Dörfer zu groß. Was ist eine Stadt? Was ist eine Burg? Wie sah das aus? Natürlich kann das alles historisch auch völlig akkurat sein und ich täusche mich gerade, aber dann wäre das wohl eher eine regionale Ausnahme. Gerade, wenn man ein spiel hat, das die mittelalterliche Welt beleuchten soll, wäre es ja interessant, eine richtig große Stadt zu haben, auch wenn es historisch dort keine gegeben hat. Rattay in solche Dimensionen wie Köln zu setzen (oder zumindest ein bisschen größer) und daraus wirklich den Dreh- und Angelpunkt der ganzen Geschichte zu machen. Dafür die Ortschaften wie Skalitz, Talmberg etc. viel kleiner machen. Skalitz z. B., wo Heinrich sich beschwert, es sei so klein und nichts würde passieren, hat für ein mittelalterliches Dorf eigentlich riesige Ausmaße. Kein mittelalterlicher Mensch würde sich hier beschweren, dass es zu klein wäre. Einige moderne Städte sind kleiner als Skalitz…